Besser streiten

Mediation für Projekte und Gemeinschaften

Wenn Projekte zeitlich, wirtschaftlich, fachlich oder organisatorisch aus dem Ruder laufen, dann sind die Gründe hierfür häufig komplex. Dies gilt umso mehr, wenn Projekte in Unternehmen und Institutionen verortet sind. Da zur Projektrealisierung  in der Regel verschiedene organisatorische Einheiten und gelegentlich auch externe Dienstleister involviert sind, ist die wechselseitige Schuldzuweisung eine zu erwartende Folge solcher Schieflagen. Die Konfliktstellung, die sich daraus ergibt, lässt eine Delegation der Lösung an eine externe Instanz meist nicht zu. Hier kann mittels Mediation eine Projektblockade überwunden werden oder ein geordneter Projektabbruch ggf. mit Chance zum Neuaufsatz erfolgen.

Beide Möglichkeiten bewahren Unternehmen und Institutionen vor erheblichen Schäden.

Dabei werden insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt:

  • Konfliktausstrahlung in die übergeordneten organisatorischen Einheiten/in den Betrieb hinein
  • Eskalationsstufe des Konflikts
  • Notwendigkeit der zukünftigen Zusammenarbeit  der Beteiligten auch über das Projektende hinaus
  • Erfordernis der Gesichtswahrung
  • zeitliche/ökonomische Dringlichkeit

Aber auch Projekte und Gemeinschaften außerhalb von größeren Organisationen und Unternehmen profitieren von einer überparteilichen Begleitung, wenn sich die Beteiligten miteinander festgefahren haben. Gerade, wenn der Wunsch nach Fortsetzung des Projektes, nach Fortsetzung der Gemeinschaft besonders hoch ist, lohnt sich der Einsatz der Mediation.

Wie beginnt Mediation in Projekten?

Im optimalen Fall erkennen alle Projektbeteiligten die Projektblockade und entscheiden gemeinsam, diese in einer Mediation zu überwinden. Im Regelfall wird jedoch zunächst ein Beteiligter, und das ist nicht immer der/die Projektleiter/in, die Schieflage als blockierend erkennen. Wie in einem Projekt dann für die Mediation geworben werden kann, ist von der individuellen Projektlage abhängig.

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